Auch 2023: Wiederbewaldung. Mehr als 20.000 Hektar Fichtenwald sind hier rund um den Nationalpark Harz abgestorben, der Projektpartner froh über jedes Bäumchen, das gepflanzt wird.
Was mag heute noch kommen? Nochmals Schnee und Graupel? Oder Sonne im Wechsel mit Regen wie beim Zaunabbau? "Schlechtes Wetter macht gute Gruppe."
Immer noch Pflege des unendlich scheinenden Jungbestands. Auch auf der Insel ist es im Wald ganzjährig Grün. Die Brombeere ist's, die ihre Blätter erst demnächst zum Laubaustrieb verliert.
Bevor die Pflanzen kommen und gepflanzt wird: Hordengatter. Schließlich werden keine Fichten gepflanzt, sondern Bergulmen, Moorbirken, Weißdorn und Wildapfel.
3000 Rotbuchen sollen in der Woche erfolgreich in Pflanzlöchern zu einem kräftigen, vitalen Buchenbestand wachsen. Den einstigen Fichtenbestand schnell vergessen machen.
Endlich bekommen sie auch ein Hordengatter. Schutzlos haben die im letzten Herbst gepflanzten Eichenwildinge im Windwurfkäferloch des Fichtenwaldes den Winter überstanden.
Im Wald nichts Neues, könnte man meinen. Die Waldzustandserhebung 2022 zeigt, dass das Schadensniveau sich im Vergleich zum letzten Jahr kaum verändert an.